Was ist der Anlass des Projektes?
Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Kinder und Jugendlichen in jederlei Hinsicht sehr stark beeinflusst. Durch fehlende Kontakte, Wegfall der Freizeitangebote und stressige Alltagssituationen haben sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Eltern, mit mehr Problemen denn je zu kämpfen. Durch diese Situation haben sich Defizite im Bereich Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsentwicklung gebildet. Diese Defizite können ohne professionelle Unterstützung nicht mehr überwunden werden.
Pädagogischer Ansatz
In erster Linie gilt die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und ihr Selbstbewusstsein zu fördern. Denn glauben sie an sich, schaffen sie es auch, sozial kompetent mit anderen Kindern zu interagieren. Als Bezugspersonen stehen pädagogische Fachkräfte in der Verantwortung zu vermitteln, dass sie sich nicht verstellen oder verbiegen müssen. Hauptsächlich spielt dabei gerade die Bindung zu den Eltern eine wichtige Rolle. Sie bildet die Grundlage für die sozialen Beziehungen, die ein Kind gestaltet. Daher führen Pädagogen Gespräche mit den Eltern durch und teilen ihre Beobachtungen bzgl. sozial-emotionaler Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit ihnen, um individuelle Unterstützungsmethoden und Förderziele für die jeweiligen Kinder und Jugendlichen zu generieren.
Inhaltliche Schwerpunkte
Durch Übernahme von Verantwortung im Alltagsgeschehen, erfahren Kinder/Jugendliche Selbstwirksamkeit (z.B. Tisch decken). Durch Spiele wie z.B. Auto fahren wird sowohl das sozial-emotionale Lernen als auch die Beziehung und Bindung von Kindern und Jugendlichen untereinander unterstützt. Denn um mit anderen Menschen überhaupt interagieren zu können, benötigen sie soziale und emotionale Kompetenzen, welche im Umgang mit anderen erst erlernt wird. Durch einen 5-tägigen Aufenthalt in den Herbergen lernen die Kinder, wieder in der Gemeinschaft zu agieren und sich an Abläufe zu halten.